| 16. Oktober 2010 Brauchbarkeitsprüfung |
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Jagdliche Brauchbarkeitsprüfung / JEP/S (m.l.E.)nach den Richtlinien über den Nachweis der Brauchbarkeit von Jagdhunden in Niedersachsen16. Oktober 2010Bestanden: Ja Heute hat Lucy ihre jagdliche Eignungsprüfung (JEP/S m.l.E) mit Bravour abgelegt. Es war ein spannender aber auch anstrengender Tag. Nachdem wir an dem Vorbereitungskurs zur Prüfung (beim JGHV) teilgenommen hatten, war klar das Lucy die Prüfung unter normalen Umständen bestehen müsste. Aber was ist schon normal. Torsten mal wieder ziemlich aufgeregt: "haben wir wirklich genug geübt?, haben wir auch richtig geübt?" Zum Glück geht dann alles sehr schnell. Beim Treffen im Suchenlokal werden nach der Kontrolle der Papiere die Gespanne den Richtern zugewiesen. Und dann geht's auch schon los ab ins Revier. Der erste Prüfungsteil "Schweissarbeit" liegt an. Meine Nervosität steigt. Wird Lucy die Fährte finden? Die ersten Gespanne verschwinden im Wald. Glückliche Gesichter bei den Gespannen die wieder aus dem Wald kommen. Buh, die ersten haben den Teil bestanden. Nun sind Lucy und ich dran. Meine Nervosität steigt. Zum Glück habe ich drei tolle Richter hinter mir. Sie erklären mir noch mal in ruhe die Aufgabe und was von Lucy erwartet wird. Die Ruhe überträgt sich auch ein wenig auf mich und ich werde auch etwas gelassener. Nun geht's los. Ich setze Lucy auf die Fährte an und lasse Sie arbeiten. Ruhig und besonnen sucht Sie die Fährte. Lucy macht ihre arbeit richtig gut und geht der Fährte nach. Nur ich bin mal wieder super nervös. Ist Sie noch auf der Fährte? Warum zieht Sie nach Links? Müssen wir hier wirklich lang? Aber Lucy macht alles richtig und führt mich zur abgelegten Rehdecke. Super gearbeitet. Man bin ich stolz. Die Richter übergeben mir den Fährtenbruch. Wie ich finde ein wirklich feierlicher Moment. Alle 6 Gespanne schaffen die Schweissarbeit und sind froh, dass sie den ersten Prüfungsteil bestanden haben. Lange Zeit zum freuen bleibt uns aber nicht, der nächste Teil der Prüfung steht an. "Bringen von Haarwild auf der Schleppe" steht nun an. Alle Gespanne sind sehr gelassen. Im Training haben alle Hunde ihre Aufgaben fast immer gemeistert. Der erste Hund geht auf die Haarwildschleppe. Langes warten, dann der erste Schreck. Der Hund hat zwar das Haarwild gefunden und apportiert, aber leider nicht seinem Herrchen gebracht. Oh man, wie konnte das passieren? Grosses entsetzen bei den wartenen Gespannen. Weiter ging's, das zweite Gespann geht auf seine Schleppe. Wieder langes warten. Unruhe bei den Richtern und dem Führer. Dann die Ernüchterung. Auch das zweite Gespann war durchgefallen. Leider hatte der Hund den Hasen vergraben. Na super, ich bin als nächstes dran. Die beiden vor mir sind durchgefallen. Das gibt ruhe. :-o Ich setze Lucy an und schicke sie los. Nach ein paar Metern kann ich Sie nicht mehr sehen, Sie verschwindet im Unterholz. Nun beginnt das warten. Ich werde immer unruhiger. Dauert das wirklich so lange? Kann Sie das Stück Haarwild finden? Zum Glück beruhigt mich ein Richter. Er macht mir klar das es doch eine lange Strecke ist und das es dauert bis der Hund wiederkommt. Jo, und da kommt Lucy auch schon. Und Sie hat den Hasen im Maul. Chacka- :-) Nun muss Sie nur noch zu mir kommen und ordentlich ausgeben. Auch das macht Sie mit der von Ihr bekannten Zuverlässigkeit. Supie, auch diesen Teil haben wir mit Bravour erledigt. ......... (Rest folgt noch) Bedanken möchte ich mich bei den Richtern. Sie haben fair gerichtet, immer eine gewisse Ruhe ausgestrahlt und waren immer für die Gespanne bei Fragen da. Danke.
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